Wie die Überschrift erahnen lässt, befinden wir uns immer noch in der Themenwolke “Zahnbürste”. Heute soll es um die Handhabung Ihrer Zahnbürste gehen. Lassen Sie sich überraschen, wie einfach sie ist.

Welche Technik benutzen Sie beim Zähneputzen? Viele von uns verwenden garantiert immer noch die allseits beliebte Schrubb-Technik. Und warum? Na, weil es schnell geht und man danach zumindest das Gefühl hat, man hätte ordentlich seine Zähne geputzt.

Die Belehrungen des Zahnarztes oder seiner Assistentinnen halten doch in den meisten Fällen nicht wirklich lange an. Man gelobt für das nächste Mal Besserung und jawohl,  man benutzt ab heute auch wieder regelmäßig Zahnseide und einen Zungenreiniger! Aber mal ganz, ganz ehrlich… wie lange hält das Gelöbnis an?

Maximal 3 Monate! Danach fällt man wieder zurück in den gewohnten Trott, denn der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier. Dabei ist es ganz leicht, seine Gewohnheiten zu ändern. Man muss nur konsequent bleiben. Und wie geht das? Ganz einfach. Man nehme zwei Zahnputztechniken, suche sich eine aus und übe, übe, übe. Irgendwann ist die Technik in Fleisch und Blut übergegangen und TATA das Gewohnheitstier ist nur noch ein harmloses Tier ohne Gewohnheit.

Aber von welchen Techniken spreche ich?

Zum einen gibt es die sogenannte modifizierte Bass-Technik. Bei dieser Technik wird die Zahnbürste in einem Winkel von 45 Grad zwischen Zahnfleisch und Zähne aufgesetzt. Nun wird mit kleinen, rüttelnden Bewegungen dafür gesorgt, dass sich der Zahnbelag löst. Danach einfach mit einer Drehbewungen den gelösten Schmutz nach unten, zur Zahnkrone hin, auswischen.

Die andere sehr bekannte Zahnputztchnik ist die Stillmann-Technik. Mit kreisenden Bewegungen wird vom Zahnfleischrand zur Zahnkrone hingearbeitet. Wichtig bei beiden Techniken: Teilen Sie sich Ihr Gebiss in Viertel ein, sodass Sie ingesamt 2 Minuten zur vollständigen Reinigung benötigen.

So, und nun viel Spaß beim Üben und Verinnerlichen. Glauben Sie mir, mit diesen Techniken brauchen Sie genauso lange zum Zähneputzen wie mit Ihrer alten Gewohnheit.

Letzte Woche habe ich über das Thema „Besiedlung auf Ihrer Zahnbürste“ gesprochen. Nachdem wir festgestellt haben, dass man nun regelmäßig seine Zahnbürste austauschen sollte, geht es heute dagegen um die Wahl der richtigen Zahnbürste.

Welche Zahnbürste  mag wohl für Sie die Richtige sein? Große oder kleine, schmale oder breite, bunte oder unifarbene, harte oder weiche Bürste… . Die Auswahl in den Regalen von Supermärkten und Drogerien ist riesig und man selbst steht verunsichert davor und weiß nicht so recht, welchem Werbeversprechen man den meisten Glauben schenken darf. Damit ist jetzt Schluss! Mit ein paar einfachen Regeln werden Sie und Ihre Zahnbürste die besten Freunde.

Ihre Zahnbürste sollte als erstes kein Dickschädel sein, denn zu große Zahnbürsten erschweren das Erreichen von unzugänglichen Stellen. Lieber etwas Kleines, Zartes, mit dem Sie in alle Richtungen und Ecken ordentlich putzen können. Auch dem zweiten Punkt auf der Liste zur Auswahl IHRER Zahnbürste müssen Sie genügend Aufmerksamkeit schenken, denn er ist mindestens genauso wichtig. Achten Sie bitte beim Kauf auf die Borsten der Zahnbürste. Zu harte Borsten können das Zahnfleisch verletzen. Weiche bis mittelharte Borsten eignen sich am besten, um die unliebsamen Mitbewohner auf Ihren Zähnen loszuwerden und nebenbei wird Zahnschmelz und Zahnfleisch geschont. Denken Sie beim nächsten Zahnbürsteneinkauf, also spätestens in 3 Monaten, auch daran, dass Sie die Zahnbürste gut greifen können. Einen rutschfesten Griff und einen Griffwulst sollte sie schon haben, damit das Zähneputzen so angenehm wie möglich gestaltet werden kann. Der letzte Punkt auf unserer imaginären Liste ist die Auswahl der Farbe. (und das ist für die meisten der wichtigste Punkt) Wie Sie bereits wissen, mögen es Mikroorganismen gerne dunkel und feucht. Da bedeutet wiederum für Ihre Zahnbürstenwahl, dass Sie eine helle und durchscheinende Bürste auswählen sollten. Diese Art von Zahnbürsten lässt sehr viel Licht durch und erschwert dadurch die Vermehrung von Mikroorganismen.

Das Wichtigste über die Zahnbürstenauswahl wissen Sie nun und können Ihrem nächsten Zahnbürsteneinkauf ganz gelassen entgegen sehen. Viel Spaß dabei.

Mal ganz ehrlich, wie oft wechseln Sie Ihre Zahnbürste aus? Die wenigsten von uns machen sich Gedanken über Ihre Zahnbürste. Solange sie noch gut aussieht und nicht zu viele Fransen aufweist, ist sie noch GUT und kann noch ein Weilchen benutzt werden. Schließlich benutzt man die Zahnbürste nur zweimal am Tag, denn der Zahnarzt hat gesagt, dass das für die Mundhygiene notwendig sei.

Aber nur weil etwas notwendig ist, ist es noch lange nicht ausreichend.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten die Mikroorganismen sehen, die sich auf Ihrer ganz persönlichen, gehegten und gepflegten, Zahnbürste zu Hause befinden. Würden Sie sich über das bunte Treiben auf den Borsten freuen, oder wären Sie abgeschreckt, weil Sie nicht mit so viel Trubel gerechnet hätten? Ich gehe mal davon aus, dass auch Ihnen Mikroorganismen, die Ihren Zähnen und Ihrem Zahnfleisch schaden könnten, nicht wirklich am Herzen liegen. Von daher wäre es also auch nicht schlimm, wenn Sie erst gar keine Besucher auf  Ihrer Zahnbürste hätten.

Damit Sie die Anzahl der Bakterien auf Ihrer Zahnbürste verringern, ist es ratsam, die Zahnbürste soweit wie möglich austrocknen zu lassen, denn Mikroben überleben und vermehren sich gerne im dunklen und feuchten Milieu. Also bieten Sie Ihrer Zahnbürste eine helle, freundliche und trockene Umgebung. Noch besser wäre es, Sie hätten zwei Zahnbürsten. Erstens wäre die eine nicht mehr so einsam und zweitens, und das ist der wichtigere Punkt von beiden, könnte die eine Zahnbürste austrocknen, während Sie im Gegenzug die andere benutzen.

Auch ein regelmäßiger Austausch Ihrer Zahnbürste ist wichtig. Einen genauen Zeitpunkt hierfür gibt es nicht, dennoch ist ein Austausch alle 3 Monate sinnvoll. Die Abnutzungserscheinungen sind hier noch nicht allzu hoch und die Anzahl der Mikroorganismen ist noch nicht ins Unermessliche gestiegen.

Also tauschen Sie doch einfach heute noch Ihre Zahnbürste aus.

Kennen Sie das auch? Sie wachen morgens auf, haben Kiefergelenkschmerzen, die sich im Laufe des Tages  in Kopf- und Nackenschmerzen wandeln. Wenn es ganz ungünstig ist, bekommen Sie ein Pfeifen im Ohr, einen sogenannten Tinnitus. Es kann aber auch passieren, dass die Verspannung so groß wird, dass die Folge davon sogar Schulter-, Knie- und Hüftgelenkschmerzen sind. Viele von Ihnen werden wissen von was ich spreche. Genau es geht, um es wissenschaftlich auszudrücken, um die Cranio Mandibuläre Disfunktionen  oder kurz CMD.

Der Leidensweg der Pateinten ist oft lang und steinig. Man rennt von Arzt zu Arzt, aber irgendwie wird es nicht besser. Häufig bekommt man zur Antwort, dass man seinen Stress reduzieren sollte, der würde das Ganze auslösen. Für einige Patienten mag dies zutreffen. Die CMD kann aber auch durch einen falschen Biss ausgelöst werden, der sich erst harmlos durch Verspannungen zeigt. Den Knirschern unter uns kann aber geholfen werden.

 

Damit die Nacht zur Erholung wird

Mit einer instrumentellen Aufzeichnung der Kieferbewegungen können entsprechende individuelle Winkel in einen sogenannten „Artikulator“ übertragen werden. Neuerdings können mit einem am Unterkiefer befestigten Sender und am Oberkiefer befestigten Empfänger die komplizierten Unterkieferbewegungen dreidimensional aufgezeichnet werden und die gefundenen Werte direkt in den Artikulator übertragen werden. Was menschliche Sinne nicht erfassen können, erfasst Arcus Digma 2 autark. Die dreidimensionalen Bisslagenbestimmungen sind ein idealer Weg zur perfekten Patientenversorgung mit Zahnersatz und zur Behandlung von CMD-Patienten mit Schmerzschienen. So wird die Nacht zur Erholung und Schmerzen können Sie getrost vergessen.   

Es ist zwar ein Märchen, dass jede Schwangerschaft einen Zahn kostet, wahr ist aber, dass das Zahnfleisch in dieser Zeit besonders empfindlich ist und konsequente Mundhygiene angesagt ist. Und das nicht nur, um Zahnfleischbluten zu verhindern: Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen Parodontitis (Entzündung des Zahnbettes) und Frügeburten.

Das Zahnfleisch braucht in der Schwangerschaft besondere Aufmerksamkeit, sonst kann es schnell Probleme machen. Der Grund sind die weiblichen Sexualhormone, die den Körper während der Schwangerschaft überschwemmen. Sie beirken eine stärkere Durchblutung der Gewebe und vermehrte Wassereinlagerungen. Die Haut reagiert darauf positiv – schwangere Frauen blühen oft auf, ihr Teint wird rosig und Falten glätten sich. Das Zahnfleisch aber leidet unter diesen Veränderungen: Durch die Wassereinlagerung lockert sich das Gewebe, es kommt leichter zu Zahnfleischentzündungen, die meist zu Zahnfleischbluten führen. Zahnärzte sprechen dann von einer Schwangerschafesgingivitits. Dauert diese Zahnfleischentzündung lange an, kann Sie auf den Kieferknochen und die Wurzelhaut übergreifen.

Zahnfleischtaschen und lockere Zähne

Konkret heißt das: Der Zahnhalteapparat wird schwächer. Zwischen Zahn und Zahnfleisch bilden sich sogenannte Zahnfleischtaschen, in die Bakterien eindringen und das Bindegewebe und den Kieferknochen angreifen können. Die Folge: Die Zähne verleiren an Halt, werden locker und beginnen zu wackeln. Studien haben einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und Frühgeburten gefunden. Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen mit einer fortgeschrittenen Entzündung des Zahnbettes ein siebenfach erhöhtes Risiko haben, ihr Baby zu früh oder mit einem zu geringen Geburtsgewicht zur Welt bringen als Frauen mit gesundem zahnfleisch. In unserem Mund tummeln sich vier- bis fünfhundert verschiedene Bakterienarten,  von denen die meisten jedoch harmlos sind. Der Zahn bietet eine ideale und geschützte Nische leider auch für krankmachende Bakterien, die eine chronische Entzündung des Zahnbettes bewirken. Der Gang zum Zahnarzt sollte daher zu Beginn der Schwangerschaft zum Pflichttermin gemacht werden, denn sowohl die Kontrolle des Zahnfleischzustandes und eine professionelle Zaznreinigung können dazu beitragen, einer Parodontitis vorzubeugen.  

Bakterielle Community in der Mundhöhle

In der menschlichen Mundhöhle leben ca. 50 Milliarden Bakterien – zwei Drittel davon auf der Zunge. Sie existieren nicht als Einzelgänger, sondern organisieren sich in einer Art Community, dem Biofilm. Dieser besteht aus einem komplexen System, in dem verschiedene Mikroorganismen zusammenleben. Im Biofilm können diese miteinander kommunizieren und sind widerstandsfähig gegen mögliche Angreifer wie z.B. Antibiotika. Bei der Zersetzung von Nahrungsmitteln übernehmen die Mikroorganismen nützliche Aufgaben, allerdings können Bakterien Zahnfleischentzündungen und Parodontitis verursachen.

Auf natürliche Art die Bakterien beseitigen

Was nur wenige wissen: Es gibt eine verblüffend einfache und natürliche Methode, die schädlichen Bakterien loszuwerden – durch Mundspülungen mit pflanzlichem Speiseöl. Dabei wird regelmäßig morgens auf nüchternen Magen ein Esslöffel Öl 10 bis 15 Minuten im Mund hin und her gezogen – wie beim Spülen mit Mundwasser. Ist man damit fertig,  wird das Öl ausgespuckt und der Mund mit Wasser ausgespült.

Das Öl reißt die lipophilen (fettlöslichen) Bakterien aus dem Biofilm heraus. Dadurch wird er löchrig und inaktiv – die Kommunikation im Netzwerk ist gestört. Dabei kommt es nicht darauf an, welches Öl benutzt wird. Besonders geeignet sind Distel- oder Sesamöl, da sie geschmacksneutral sind.

Das Ergebnis dieser rein biologischen und günstigen Anwendung: Die schädliche Wirkung der Bakterien wird vermindert. Dies führt zum Ausheilen von Entzündungen, einer Reduktion von Taschen und das Zahnfleisch erhält eine gesunde Farbe.

Wer dies täglich anwendet erhält sich eigene gesunde Zähne ein Leben lang.

Die Angebote der Industrie klingen verlockend: Strahlendes Zahnweiß ganz einfach zum Selbermachen? Hier ist Vorsicht geboten, denn der chemische Selbstversuch kann bei Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch mit hohen Risiken verbunden sein.  Sollte der Wunsch nach einer deutlichen Aufhellung der Zahnfarbe da sein, ist der erste und beste Weg der Besuch der Zahnarztpraxis.

Sichere und erfolgreiche Zahnaufhellung durch Profis

Alle Bleaching-Verfahren sind nur dann wirklich sicher und wirkungsvoll, wenn sie nach zahnärztlicher Untersuchung und Beratung von qualifizierten Prophylaxefachkräften und mit zahnärztlicher Betreuung in der Zahnarztpraxis durchgeführt werden. Nur so können Sicherheit und ein individueller, nachhaltiger Behandlungserfolg garantiert werden. In der Praxis wird zunächst der Grund für die unerwünschte Verfärbung der Zähne festgestellt und geprüft, ob ein Bleaching überhaupt sinnvoll ist und zum gewünschten Ergebnis führen wird. Risikofaktoren werden abgeklärt und der Patient wird entsprechend informiert.

Professionelle Zahnreinigung als Alternative zum Bleaching

Aber nicht immer ist ein Bleaching wirklich nötig. In vielen Fällen bewirkt schon die professionelle Zahnreinigung (PZR), fester Bestandteil eines guten Prophylaxekonzeptes, eine Aufhellung der Zähne. Zuerst werden die fest sitzenden Beläge meist mit Hilfe von Ultraschall oder von Hand mit feinen Instrumenten gelöst. Pulverstrahlgeräte entfernen hartnäckigste Beläge und Verfärbungen.

Eine Politur glättet die Zahnflächen und schützt so vor neuen Ablagerungen. Die Zunge, auf der häufig Bakterien nisten, wird mit flachen Instrumenten abgebürstet. So wird eine der Hauptursachen für unangenehmen Mundgeruch bekämpft. Eine Versiegelung mit fluoridhaltigem Lack oder Gel härtet die Oberfläche der Zähne und macht sie unempfindlich. Die Patienten erhalten zusätzlich jede Menge Tipps für die optimale Mundhygiene zu Hause – insbesondere für die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder mit speziellen Bürstchen.

Eine professionelle Zahnreinigung erhalten Sie in unserer Zahnarztpraxis in Darmstadt, Wilhelminenstraße 25, Tel. 06151-152840. Als besonderes Weihnachtsgeschenk können Sie auch Gutscheine für eine professionelle Zahnreinigung bei uns erwerben.

Die Regale in den Supermärkten locken schon seit vielen Wochen mit Weihnachtsleckereien. Nun verführen uns auch noch die Weihnachtsmärkte mit ihrem süßen Duft nach gebrannten Mandeln, Lebkuchen, Punsch und Glühwein. Damit Ihre Zähne die Weihnachtszeit gesund überstehen, haben wir für Sie einige Empfehlungen, denn gerade in der Adventszeit fällt der Verzicht auf Süßigkeiten schwer. Bei „zahngesundem“ Verhalten ist dies auch nicht nötig.

Mein Rat an alle Naschkatzen:

  • Süßigkeiten, Kuchen oder Desserts als Nachtisch verzehren: Lieber einmal richtig, als in kleinen Portionen über den ganzen Tag verteilt.
  • Gelegentlich süße, vollwertige Hauptgerichte, die den Hunger nach Süßem stillen.
  • Zurückhaltung bei klebrigen Produkten, wie Lutschern, Karamellbonbons oder Honig, die lange an den Zähnen anhaften.
  • Lebensmittel, die stärker gekaut werden müssen, regen den Speichelfluss an. Der Speichel neutralisiert die Säure im Mund und spült die Zähne.
  • Milch und Milchprodukte (Joghurt, Käse, Quark, Sauermilch) sind gut für die Zähne, ganz besonders geschützt werden sie durch das Essen von Käse: Die Kombination des Eiweißes Kasein und der Mineralstoffe Kalzium und Phospat baut den Zahnschmelz sofort wieder auf.
  • Flouridierte Lebensmittel wie Speisesalz, Trinkwasser und Milch und fluoridhaltige Nahrungsmittel wie schwarzer Tee, Fisch und Schalentiere tragen aktiv zur Kariesprophylaxe bei.
  • Das Kauen von Xylismile Kaugummi zur aktiven Zahnpflege. Er beinhaltet den natürlichen Holzzucker Xylitol, der vor allem in Birkenrinde vorkommt. Für Kinder reichen 3 Kaugummis täglich aus um den Karieszuwachs bis zu 90 % zu reduzieren! Er süßt wie Zucker, hat aber 40% weniger Kalorien und das wichtigste: Xylitol hemmt Karies-Bakterien.

Der regelmäßige Besuch unserer Zahnarztpraxis  und die richtige Mundhygiene sind für Groß und Klein die Basis für die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch.

Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch als Folge von Diabetes

Rund acht Millionen Menschen in Deutschland sind Diabetiker. Nur jeder Dritte weiß, dass Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch ihre Ursache in der Diabeteskrankheit haben können. So zählt die Parodontitis mittlerweile zu den typischen Folgekrankheiten des Diabetes. Chronische Entzündungen des Zahnhalteapparates können nicht nur Zahnverlust zur Folge haben: Bakterien, die sich über das Blut im ganzen Körper verteilen, können das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen und Stoffwechselerkrankungen – wie Diabetes Mellitus – begünstigen.

Diabetiker haben dreifach erhöhtes Parodontitis-Risiko

Bei Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, schüttet der Körper vermehrt Botenstoffe aus, die Entzündungen im Bereich des Zahnhalteapparats zur Folge haben können. Für Diabetiker ist das Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken, um das Dreifache erhöht. Die Zuckerkrankheit schwächt das gesamte Immunsystem und Bakterien können sich vermehren – auch in der Mundhöhle. Die hohen Blutzuckerwerte führen zu Veränderungen im Bereich der Blutgefäße und verringern so die Widerstandskraft des Zahnhalteapparates – das Risiko für Parodontitis steigt.

Verschlechterung der Blutzuckerwerte durch Entzündungen im Mundraum

Eine chronische Entzündung im Mundraum erhöht die Insulinresistenz der Zellen. So verschlechtert sich der Blutzuckerwert weiter und die Einstellung der Patienten mit Medikamenten zur Normalisierung der Blutzuckerwerte wird erschwert. Für Diabetiker ist es wichtig, nicht nur einer Parodontitis, sondern allen Erkrankungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich rechtzeitig und dauerhaft vorzubeugen.

Zahnpflegefahrplan hilft Erkrankungen zu vermeiden

Die Zahnarztpraxis Martin Ahrberg & Kollegen in Darmstadt erstellt für jeden Patienten einen Zahnpflegefahrplan auf Basis seines Parodontitis- und Karies-Risikos. Nach eingehender Untersuchung und Bewertung des aktuellen Zustandes von Zähnen und Zahnfleisch entscheiden die Zahnprofis über Art und Umfang der Behandlung und des Prophylaxebedarfes. Das Ziel: Risiken rechtzeitig erkennen und Krankheiten vermeiden!

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Kinder lieben es auf allen möglichen Sachen zu kauen. Dieser Instinkt regt das Kieferwachstum an, wird durch die moderne Ernährung aber nicht mehr ausreichend gefördert. Daumenlutschen, falsches Schlucken und Mundatmung führen oft zu Fehlentwicklungen. Das frühe Vermeiden dieser Probleme ist der beste Weg zu einem gesunden Wachstum.

Die Trainer-Schiene ist ein Trainingsgerät, das zum richtigen Kauen anregt. Außerdem lässt er das Kind durch die Nase atmen und fördert korrektes Schlucken und eine optimale Ruheposition der Zunge. Gesichts-, Kiefer- und Zahnentwicklung sind von diesen Faktoren abhängig. Durch die Trainer-Schiene kann eine spätere kieferorthopädische Behandlung mit fester Zahnspange oder Zähneziehen unter Umständen überflüssig werden.

Wie oft sollte die Trainer-Schiene getragen werden?

Zehn bis zwanzig Minuten zweimal täglich sind ausreichend, um positive Ergebnisse auf die Kiefermuskeln, das Schlucken und die Atmung zu erzielen. Zusätzliche Wirkung entsteht durch nächtliches Tragen.

Diese Schiene ist aus medizinischem Silikon gefertigt und enthält weder PVC noch Latex.

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