Elektronisch gesteuerter Bildhauer

Einer der Vorteile von CAD/CAM ist die Möglichkeit, in nur einer Sitzung beim Zahnarzt einen modernen Vollkeramik-Zahnersatz zu erhalten. „Chairside“ heißt diese neue zeitsparende Behandlungsform und bedeutet, dass sämtliche zur Herstellung von Inlays, Veneers und Kronen erforderlichen Arbeitsabläufe in der Zahnarztpraxis erfolgen, während der Patient auf dem Behandlungsstuhl sitzt. Warten auf den nächsten Termin, Gebissabdrücke fürs Dentallabor und provisorische Zähne bleiben dem Patienten erspart. Wie läuft diese Behandlung ab? Eine 3D-Digitalkamera vermisst den für die Krone oder das Inlay beschliffenen Zahn direkt im Mund und überträgt die Daten an einen Computer. Dieser errechnet ein dreidimensionales Modell der präparierten Zähne, das bei 20facher Vergrößerung, in alle Positionendrehbar, dem Zahnarzt ein präzises Abbild und damit die Grundlage für seine Arbeit gibt. Der nächste Schritt ist das Modellieren der Zahnform am Bildschirm. Entsprechend diesen virtuellen Vorgaben schleift die computergesteuerte Fräsmaschine per Mausklick das Endprodukt exakt aus einem Keramikblock heraus, ähnlich einem Bildhauer, der eine Skulptur aus einem Granitblock formt.

All diese Arbeitsgänge – elektronischer Abdruck, Design, Fräsen mit dem CEREC-System, das Anpassen und das endgültige Verkleben dauern nicht länger als eine Stunde. Der Patient kann diese „Chairside“ -Behandlung am Bildschirm mitverfolgen.

Ein Traum aus Licht – Ganz nach dem Leitsatz minimalinvasiv und biokompatibel verarbeiten wir überwiegend Vollkeramik zur Schonung der gesunden Zahnsubstanz. Um Patienten  exzellente, dauerhafte ästhetische Ergebnisse zu garantieren, werden dabei auch Kronen und Brücken aus Zirkonoxid eingegliedert.

Extrem stabil, metallfrei und absolut ästhetisch ist diese Keramik der Zahnersatz der Zukunft, wenn es um Verträglichkeit, Stabilität und Schönheit geht. Zirkonoxid ist ein Hochleistungswerkstoff der extreme Ansprüche aushält und somit lange Haltbarkeit garantiert. Er verfügt als einzige Keramik über Belastungseigenschaften, die Mikrorisse dauerhaft unterbinden. Darüber hinaus zeichnet sich Zirkonoxid durch seine sehr geringe Kälte- und Wärme-Leitfähigkeit aus und ist selbst für große Brücken geeignet.

Gerade im Bereich Verträglichkeit bedeutet Zirkonoxid für die moderne Zahnmedizin eine echte Innovation. Der Werkstoff ist biologisch gesehen völlig neutral und auch für die Schleimhaut absolut verträglich. Und er löst keine Wechselwirkungen mit anderen sich im Mund befindlichen Materialien, wie Kunststoffe oder Metalle aus. Damit ist nun auch für Allergiker jegliches Risiko einer Unverträglichkeit ausgeschlossen. Für das perfekte Lächeln arbeiten wir mit unserem an die Praxis angeschlossenen Meisterlabor Zirko-Dent zusammen. Hier werden die hochwertigen Materialien erfolgreich verarbeitet und die Methoden ständig verbessert.

Der Vollkeramik-Zahnersatz wird bei uns übrigens ganz ohne quälende Abdrücke hergestellt. Möglich ist dies durch die neue Technologie Lava Chairside Oral Scanner. Dabei wird mit einer kleinen Oralkamera eine digitale Abformung der Zähne angefertigt. Dank des berührungslosen Scans wird auch dieser Teil der Behandlung endlich zu einem angenehmen Erlebnis.

Zahnfleischbluten halten viele für harmlos. Steckt jedoch eine Parodontitis dahinter, ist sogar das Risiko eines Schlaganfalls deutlich erhöht. Entzündungsherde im Mund wirken auf den gesamten Körper – das weis man heute. Deshalb sind die halbjährlichen Kontrollbesuche bei Ihrem  Zahnarzt so wichtig. Parodontitis-Bakterien schädigen den Zahnapparat und sind die Hauptursache für vorzeitigen Zahnverlust beim Erwachsenen – vier Mal häufiger übrigens als die gefürchtete Karies. Die Bakterien führen außerdem häufig zu verengten Blutgefäßen oder zu Blutgerinnseln. Die frühzeitige Behandlung von Parodontitis ist deshalb eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von Herzinfarkt, Schlaganfall und auch Frühgeburten.

 

Wie entsteht Parodontitis?

In der Mundhöhle gibt es mehr als 600 unterschiedliche Bakterienarten. Nur wenige sind gefährlich. Die Bakterien bilden einen Biofilm (Plaque) auf der Zahnoberfläche, Zahnzwischenräumen und am Zahnfleischrand. Wird dieser nicht entfernt dringen die Giftstoffe einiger Bakterien in das Zahnfleischgewebe ein. Der Körper reagiert mit einer Entzündung. Dringt diese Entzündung in den Bereich des Kieferknochens vor und zerstört sie dabei die Fasern, die den Zahn fest im Knochen verankern, spricht man von einer Parodontitis. Die Symptome sind Zahnfleischbluten, Schwellung und Rötung des Zahnfleisches, Zahnfleischrückgang, empfindliche Zahnhälse, dauerhaft Mundgeruch und gelockerte Zähne.

 

Besondere Risikofaktoren: unzureichende Mundhygiene, Rauchen, Diabetes, hormonelle Veränderung (z. Bsp. bei Schwangerschaft), Übergewicht oder Stress.

 

Wie kann man sich vor Parodontitis schützen?

An erster Stelle steht natürlich die regelmäßige und sorgfältige Reinigung der Zähne. Unverzichtbar ist auch die Zahnseide oder Interdentalbürstchen für Zahnzwischenräume. Außerdem sollte man die halbjährlichen Zahnarztbesuche wahrnehmen. So können krankhafte Veränderungen am Zahnhalteapparat frühzeitig erkannt und behandelt werden. Der letzte Baustein ist die professionelle Zahnreinigung. Unabhängig vom individuellen Erkrankungsrisiko sollte sie in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. All diese Prophylaxemaßnahmen sichern langfristig den Erhalt der Mundgesundheit und bietet einen wirksamen Schutz vor den häufigsten Erkrankungen der Mundhöhle.

Hätten Sie gedacht , das die Karies als „ Volkskrankheit Nr. 1“ im Ginnesbuch der Rekorde eingetragen ist ??

Da stellt sich schnell die Frage : Woher kommt die Karies – wie bekommen wir sie und wie werden wir ihn wieder los ?

Grundsätzlich werden wir ohne die kariesverursachenden Bakterien gebohren, erlangen sie allerdings sehr schnell als Baby durch einen einfachen Kuss der Eltern oder einen abgeleckten Löffel.

Befinden sich die Bakterien einmal im Mund, können sich diese durch einfache Zucker , die mit der Nahrung aufgenommen werden, weitervermehren und Säure ( Laktat – Milchsäure )bilden. Somit werde die Mineralien der Zahnsubstanz herauslöst.

Und dann ? Hat man dann automatisch Karien und große Löcher ? Nein ! Nur wenn die folgenden Faktoren alle zusammenkommen :

  • Zucker aus der Nahrung
  • Kariesbakterien im Mund
  • ein Wirt, in diesem Fall der Zahn, auf dem sich die Bakterien ansiedeln können
  • genügend Zeit in der der Zahnbelag den Bakterien Nahrung bietet und in welcher die Säure ihre Wirkung entfaltet

Wenn diese Faktoren zusammenkommen entsteht Karies, die unwiederbringbar Zahnsubstanz zerstört.

Geben sie deshalb den vorhandenen Bakterien nicht den nötigen Zucker zum Überleben, und nicht die nötige Zeit um ihre säurehaltige Wirkung zu entfalten. Und gehören sie zu den nur rund ein Prozent der Erwachsenen die kariesfrei sind , also naturgesunde Zähne haben! Wir helfen Ihnen dabei !

Eine Lösung: Xylitol – als Granulat oder Kaugummi ist es der perfekte Ersatz für unseren Zucker. Es sieht aus wie Zucker und schmeckt wie Zucker. Hat aber 40 % weniger Kalorien und lässt die Kariesbakterien verhungern! Probieren Sie es aus!

Lesen Sie mehr unter www.xylismile.de

 

Karies im Anfangsstadium erkannt –

dann ist der Bohrer überflüssig

Von dieser Erfindung haben viele geträumt: Beginnende Karies kann jetzt mit einer revolutionären Methode ohne Bohren behandelt werden, indem die kariöse Lasion mit einem neuartigen Kunststoff aufgefüllt wird. Mit seinem Produkt

Ein Besuch beim Zahnarzt lohnt sich! Denn wenn Karies früh entdeckt wird, dann gibt es ab sofort eine neue Behandlungsmethode – ohne Bohren, ohne Schmerzen und nahezu ohne Verlust gesunder Zahnsubstanz. Und so einfach geht es: Das in Deutschland entwickelte Produkt Icon basiert hauptsächlich auf einem neuartigen flüssigen Kunststoff, mit dem eine kariöse Läsion aufgefüllt und anschließend mit Licht gehärtet wird. Das Revolutionäre: Es wird keine gesunde Zahnsubstanz unnötig geopfert, die Karies ist kann so gestoppt werden und das ganz ohne den Einsatz eines Bohrers. Keine Angst mehr vor dem Zahnarzt! Mit der neuen Methode der sogenannten Kariesinfiltration können Sie dem Zahnarztbesuch jetzt sehr viel gelassener entgegensehen.

Das Problem: Kariesauslösende Mikroorganismen produzieren Säuren, welche den Zahnschmelz derart schädigen, dass durch herausgelöste Mineralien ein Porensystem innerhalb der Schmelzstruktur entsteht. Diese Entmineralisierung kann die Zahnsubstanz bis zum Zusammenbruch schwächen.

Die Lösung: Icon, der weltweit erste Kariesinfiltrant, füllt das Porensystem und stabilisiert so die Zahnsubstanz. Internationale Forschungen haben das Prinzip der Kariesinfiltration in ihren Ergebnissen bekräftigt.

Ihre Vorteile: Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

-Das Fortschreiten beginnender Karies kann frühzeitig gestoppt werden

-Ihre gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten

-Die behandelte Oberfläche ähnelt natürlichem Zahnschmelz

-Die Behandlung erfolgt ohne Bohren, ohne Spritze und ohne Schmerzen

-In nur einer Sitzung ist die Behandlung abgeschlossen

Wo Karies angreift. Und wie Icon sie in den Griff bekommt!

Karies in Zahnzwischenräumen: Zahnzwischenräume gehören zu den besonders

kariesgefährdeten Stellen der Zähne, da sie häufig nicht gut gereinigt werden können.

Auch Ihr Zahnarzt erkennt hier beginnende Karies häufig erst auf regelmäßig anzufertigenden Röntgenbildern. Diese schwer zugängliche Karies lässt sich mit Icon erfolgreich behandeln – ohne Bohren! Mit hauchdünnen Folien werden die zur Behandlung benötigten Materialien an die erkrankte Zahnsubstanz gebracht.

Karies auf Zahnglattflächen: Beginnende Karies auf den glatten Flächen der Zähne ist für Ihren Zahnarzt leicht erkennbar. Kreidig weiße Flecken sind ein häufiges Anzeichen – und stören oftmals auch das ästhetische Erscheinungsbild Ihrer Zähne. Mit Icon kann auch diese Kariesform ohne Bohren behandelt werden, wobei Ihre Zähne die natürliche Farbe zurückgewinnen. In der Regel können kariöse Stellen mit wenigen Behandlungsschritten innerhalb einer Sitzung erfolgreich optisch beseitigt werden.

Weitere Informationen unter: www.dmg-dental.com oder www.bohren-nein-danke.de

Wenn die Funktion unseres Kauorgans gestört ist, kann dies zu ernsthaften Problemen für die Gesamtgesundheit führen. Denn der Kauapparat als eines unserer kompliziertesten Systeme ist eng mit Kopf, Wirbelsäule, Gehirn und weiteren Organen verknüpft. Zähneknirschen, Kiefergelenks-, Ohren-, Kopf-, Rückenschmerzen, Schwindel, Migräne, Schulterverspannungen, Hüft- und Knieprobleme etc. können allein durch einen falschen Biss ausgelöst werden. Und bei 30 Prozent aller Tinnitus-Patienten steht die Störung der Kaufunktion ursächlich für die Beschwerden.

Treffen Ober- und Unterkiefer nicht in der idealen Position aufeinander, kann es zu Störungen und Schmerzen kommen. Beim Schließen des Mundes verschiebt sich der Unterkiefer dann automatisch in eine neue Position, um diese Fehlstellung auszugleichen. Dadurch wird ein Druck auf umliegende Muskeln erzeugt, so dass diese in unnatürlicher Weise beansprucht und belastet werden. Experten sprechen von einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), einer Funktionsstörung im Kausystem, also im Zusammenspiel zwischen Ober und Unterkiefer. Der Begriff kommt von

• Cranium = Schädel
• Mandibula = Unterkiefer
• Dysfunktion = Fehlfunktion

Bei einem Fehlbiss werden die Zähne nicht mehr gleichmäßig senkrecht belastet. Die Kaukraft wird ungleichmäßig verteilt und führt zur Disharmonie mit den genannten Folgen. Gründe für den Fehlbiss sind schlecht angepasste Kronen oder Brücken, falsch modellierte Füllungen, Zahnfehlstellungen oder fehlende Zähne. Aber auch ein Schleudertrauma oder eine Verletzung der Halswirbelsäule kann hinter einer CMD stecken. 

Die Liste der möglicherweise durch CMD verursachten Symptome ist umfangreich. Sie macht deutlich, wie häufig es notwendig und wichtig ist, CMD in die diagnostischen Überlegungen einzubeziehen. Nur so kann das Krankheitsbild eindeutig diagnostiziert oder aber ausgeschlossen werden.

Pressen oder Knirschen der Zähne, Keilförmige Defekte, Zahnschmerzen oder empfindliche Zahnhälse, Zahnfleisch geht zurück, Unklare Bisslage der Zähne, Kauschwierigkeiten, Zahnlockerung, Zahnwanderung, Zahnabrasionen, Zahn stört beim Schließen, Schmerzen in den Kiefergelenken, Knacken oder Reibegeräusche der Kiefergelenke, Mund geht nicht richtig auf,
Kieferschmerzen, Verspannungen morgens beim Aufwachen, Brennen oder taubes Gefühl in der Zunge, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Nackenschmerzen, Gesichtsschmerzen, Druck auf dem Kopf, Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörminderung, Ohrenschmerzen, Schwindel, Augenflimmern, Schmerzen hinter den Augen, Doppeltsehen, Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen, Schluckbeschwerden, Kloß im Hals, Schulterschmerzen, Taubheitsgefühl in den Armen oder Fingern, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen , Schlaflosigkeit, Depressive Verstimmung.

Diagnostik mit Arcus Digma – 3D-Aufzeichnung der Kaubewegung

Arcus Digma - 3D-Aufzeichnung der Kaubewegung

 Die therapeutische Behandlung von Schmerz-Patienten mit sogenannten Cranio Mandibulären Disfunktionen – CMD oder die kieferumfassenden Rekonstruktionen der Zähne sind nicht immer einfach und gehört in die Hände eines geübten und erfahrenen Zahnarztes. Jahrelange Kiefergelenksbeschwerden, Kopf-und Nackenschmerzen, Tinnitus, bestimmte Schulter-, Hüft- und Knieschmerzen sind oft die Folge eines falschen Bisses, der sich durch Muskelverspannungen bemerkbar macht. Mit einer instrumentelle Aufzeichnung der Kieferbewegungen können entsprechende individuellen Winkel in einen sogenannten „Artikulator“ übertragen werden. Neuerdings können mit einem am Unterkiefer befestigten Sender und am Oberkiefer befindlichen Empfänger die komplizierten Unterkieferbewegungen dreidimensional aufgezeichnet werden und die gefunden Werte direkt in den Artikulator übertragen werden. Die dreidimensionalen Bißlagenbestimmungen sind ein idealer Weg zur perfekten Patientenversorgung mit Zahnersatz und zur Behandlung vom CMD-Patienten mit Schmerzschienen. Die zahnärztliche Basistherapie soll das harmonische Zusammenspiel der Körper- und Mundstatik wiederherstellen. Akute Ursachen einer CMD wie zu hohe Kronen oder Füllungen sowie gekippte Zähne werden durch Korrekturen der Zahnoberflächen (Einschleifen) beseitigt. Außerdem prüft der Zahnarzt Prothesen auf Verschleißerscheinungen, da schlechtsitzende Prothesen häufig eine CMD auslösen. In den meisten Fällen reichen kleinere Korrekturen, nur selten muss der Zahnersatz komplett erneuert werden.

Eine biodynamische Funktions-Schiene aus Kunststoff hilft, den normalen Biss des Patienten wieder herzustellen. Diese ist herausnehmbar und wird vom Patienten nachts auf der unteren Zahnreihe getragen. Dadurch wird eine gleichmäßige Belastung der Kiefermuskeln erreicht. Da die Kiefermuskeln mit den Nackenmuskeln und diese mit den Rückenmuskeln verschaltet sind, wirkt sich die Schiene auch auf die Körperstatik aus.  Nur wenn die Schiene die Körperstatik positiv beeinflusst, werden sich die Beschwerden verbessern oder sogar völlig verschwinden.

Zucker trägt seinen Ruf als „weißes Gift“ zu Recht. Der Mensch ist nicht dazu bestimmt, Zucker in rauen Mengen zu verzehren, in welcher Form auch immer: weiß oder braun, als Maissirup, Saccharose, Dextrose, Glukose, Fruktose oder Laktose, Gerstenmalz, Honig, Reis- oder Ahornsirup. Zucker ist auch sehr verführerisch: Ähnlich wie eine Droge lockt er uns in seine süßen Fänge, selbst wenn wir die besten Vorsätze haben. Außerdem entzieht Zucker dem Körper lebenswichtige Mineralstoffe und Vitamine. Er erhöht den Blutdruck, hebt den Triglycerid- und LDL-Cholesterinspiegel an und fördert das Risiko von Herzerkrankungen. Er verursacht Karies und Parodontitis, die wiederum zu Zahnausfall und systemischen Infektionen führen. Zucker erschwert dem kindlichen Gehirn das Lernen, was sich als Konzentrationsschwäche ausdrückt. Zuckerkonsum kann bei Kindern und Erwachsenen Impulskontrollstörungen, Lernstörungen und Vergesslichkeit auslösen. Außerdem werden Autoimmun- und Immundefekte wie Arthritis, Allergien und Asthma gefördert. Das Hormongleichgewicht wird gestört und Zucker kann das Wachstum von Krebszellen unterstützen.

Deshalb setzen wir uns schon seit Jahren für Xylitol ein. Xylitol ist der Traum eines jeden Zahnarztes. Es verkehrt alle zerstörerischen Auswirkungen von Zucker ins genaue Gegenteil. Xylitol gärt nicht und kann deshalb von den Bakterien im Mund nicht zu Säure umgewandelt werden. Auf diese Weise hilft es, ein gutes Säure-Basen-Gleichgewicht im Mund aufrechtzuerhalten. Ein basisches Milieu ist schlecht für alle schädlichen Bakterien, besonders für die schlimmste Art: Streptococcus mutans. Außerdem verhindert es die Bildung von Plaque. Wer kurz vor dem Zubettgehen und nach dem Zähneputzen Xylitol einnimmt, schützt und heilt seine Zähne und das Zahnfleisch. Im Gegensatz zu Zucker kann es über Nacht an den Zähnen bleiben. Bei richtigem Gebrauch hält Xylitol den für die Kariesbildung verantwortlichen Gärungssprozess auf. Eine Daueranwendung verdrängt die schädlichsten Bakterienstämme im Mund und verändert auf diese Weise die Bakterienkultur langfristig. Xylitol kann sogar die Mineralisierung des Zahnschmelzes beschleunigen. Bei der Behandlung kleinerer kariöser Stellen ist es sehr wirkungsvoll. Obwohl größere Löcher nicht verschwinden, können sie sich jedoch verhärten, und somit unempfindlicher werden.

Xylitol sieht aus und fühlt sich an wie Zucker, schmeckt auch genauso und hinterlässt keinen unangenehmen Nachgeschmack. Es ist in verschiedenen Formen erhältlich. In Kristallform kann es Zucker beim Kochen und Backen ersetzen oder als Süßstoff für Getränke dienen. Aber auch Xylitolkaugummis, die es vielen Geschmacksrichtungen gibt, schmecken und sind praktisch für unterwegs.

So groß die Freude über den ersten Zahn auf der einen Seite ist, umso stressiger kann es sein. Und kaum sind die ersten Zähne da, drohen ihnen auch schon Gefahren durch Kariesbakterien, die meist von den eigenen Eltern übertragen werden. Kariesbakterien sind nicht von Geburt an  in der Mundhöhle zu finden; sie werden vielmehr, ähnlich wie bei einer Grippe, durch eine infizierte Bezugsperson übertragen. Bei dieser Übertragung verdrängen die „aggressiven Bakterienformen“ der Bezugspersonen die eher inaktiven Bakterien des Kindes, etablieren sich an  deren Stelle in der Mundhöhle und spielen somit bei der Zerstörung der Zähne eine entscheidende Rolle. Selbst einfaches Schmusen ist für eine Infizierung der Mundhöhle mit kariesverursachenden Bakterien ausreichend! Vor allem Eltern mit schlechten Zähnen oder schlechter Mundhygiene sollten zurückhaltend sein, um eine frühzeitige Infektion zu verhindern.

Kariöse Milchzähne sollten ein Alarmzeichen für alle Eltern sein. Sind erst einmal die Milchzähne kariös und werden nicht rechtzeitig behandelt, dann werden die nachfolgenden bleibenden Zähne auch mit Kariesbakterien infiziert.

So schützen Sie Ihr Kind

Nur mit einem eigenem gesunden Mundmilieu können Sie dafür sorgen, das Ihr Kind kariesfrei bleibt. Sollten Sie Zahnprobleme haben, lassen Sie die zum Wohl Ihres Kindes rechtzeitig beheben. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht vom Löffel Ihres Kindes kosten, lutschen Sie einem heruntergefallenen Schnuller nicht sauber und küssen Sie Ihr Kind nicht auf den Mund.

Kennen Sie James Belshaw und Sophia Severin? Am 6. Juli 2005, dem internationalen Tag des Kusses, gelang den beiden mit dem längsten Kuss der Welt der Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde: 31 Stunden, 30 Minuten und 30 Sekunden dauerte der emotionale Rekord. Die zwei konnten sich mit Sicherheit besonders gut „riechen“, sonst hätten sie es nicht so lange miteinander ausgehalten.

Vielen Menschen geht es nicht so – wenn wir nicht mehr gerne küssen oder geküsst werden, kann es einen Grund geben: Mundgeruch! Das bestätigt auch goDentis-Partnerzahnarzt Dr. Martin Ahrberg aus Darmstadt. „Schlechter Atem betrifft rund 35 Prozent der Deutschen, und zu 90 Prozent aller Fälle sind Bakterien im Mundraum die Ursache, nicht wie oft vermutet wird, der Magen-Darm-Trakt“, so der Experte.

In den über 300 goDentis-Partnerpraxen wird eine spezielle Zahnprophylaxe angeboten. Beispiel: Das Prophylaxe-Konzept SCAN beinhaltet neben einer professionellen Zahnreinigung (PZR) die genaue Ermittlung der individuellen Risikofaktoren für jeden Patienten. Auf dieser Basis wird der persönliche Gesundheitsfahrplan entwickelt um  Risiken rechtzeitig zu erkennen, zu minimieren und Zähne und Zahnfleisch dauerhaft gesund zu erhalten.

Die Diagnostik wird transparent und verständlich erklärt. Die Patienten erhalten zudem noch ausführliche und individuelle Informationen, wie sie mit geeigneten Hilfsmitteln auch zu Hause die erforderliche Pflege weiter führen können. Gesunde Zähne bedeuten ein hohes Maß an Lebensqualität: Denn wenn Zähne und Zahnfleisch optimal gepflegt und lange gesund erhalten werden, wird die Grundlage für eine gute Allgemeingesundheit geschaffen.

Es gibt viele Tipps, Tricks und Hausmittel um Mundgeruch zu bekämpfen. Aber die übel riechenden Schwefelverbindungen lassen sich in der Regel nur durch eine regelmäßige Zahnprophylaxe und einer Professionellen Zahnreinigung in den Griff bekommen.

Unter diesen Vorraussetzungen kann vielleicht schon bald ein neuer Weltrekord im Küssen aufgestellt werden!

 

Ihr goDentis-Zahnarzt ist für Sie „der Partner“ in allen Fragen der Zahngesundheit. Und dazu kann irgendwann auch einmal das Thema Zahnersatz gehören. Denn trotz aller Vorsorgemaßnahmen kann es früher oder später, zum Beispiel durch Krankheiten oder Unfälle, doch zum Verlust einzelner oder mehrer Zähne kommen. Diese Lücken sollten, aus zahnmedizinischen und aus ästhetischen Gründen, geschlossen werden.

  • goDentis-Zahnärzte stehen für kontrollierte Qualitätsmerkmale.
  • Qualitätskompendien bilden den Rahmen für Zahnprophylaxe und Zahnersatz.
  • goDentis-Zahnärzte geben eine Ethikerklärung im Umgang und in der Behandlung mit Patienten ab.
  • Auf Basis von Patientenbefragungen führen alle goDentis-Zahnärzte jedes Jahr eine Qualitätszertifizierung durch.
  • goDentis-Zahnärzte bieten ausschließlich Zahnersatz aus qualifizierten Laboren „Made in Germany“.

Denn fehlende Zähne sind immer eine Einschränkung der Lebensqualität – je nach Umfang des Zahnverlustes sogar massiv. Die Sprache wird undeutlich, feste Nahrung abzubeißen wird erschwert und das schönste Lächeln ist ohne Zähne nichts mehr Wert. Attraktivität und Selbstbewusstsein können so stark eingeschränkt werden.

Zahnersatz mit Qualität – mehr als ein Lückenfüller!

Wenn Zahnersatz nötig wird, dann sollte der Qualität eine besondere Beachtung geschenkt werden. In Ihrer goDentis-Praxis finden Sie optimale und individuelle Lösungen. Zahnärzte und Zahntechniker arbeiten hier Hand in Hand auf höchstem technischem und medizinischem Niveau.

Ob herausnehmbarer oder festsitzender Zahnersatz, ob Implantate, Kronen, Brücken oder Prothesen: Welche Lösung für Sie die geeignete ist und wie Sie die beste Qualität erhalten können, wird Ihnen Ihr goDentis-Zahnarzt gerne ausführlich erläutern. Auch wenn es um die Frage der Kosten und um geeignete Zusatzversicherungen geht, können Sie sich jederzeit an Ihren goDentis-Zahnarzt wenden.

Und denken Sie immer dran: Zahnersatz – egal ob fest oder herausnehmbar – muss besonders gut gereinigt und gepflegt werden. Die Zahnprophylaxe-Spezialisten in Ihrer goDentis-Praxis stehen Ihnen auch bei diesem Thema ein „Zahnleben“ lang zur Seite.

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